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pfirsiche
Pfirsiche unterscheiden sich von anderem Steinobst durch ihre typische samtartige Oberfläche. Es gibt 2 große Familien: gelb- und rotschalige Früchte mit gelbem oder weissen Fruchtfleisch, je nach Sorte. Deren Farbe variiert zwischen hellrot mit gelben Flecken bis zu ganz rot; das Fruchtfleisch ist sehr saftig und aromatisch und macht den Pfirsich so zu einer begehrten Fruchtt.  Das Aroma ist sehr ausgeprägt dank einer Mischung aus mehr als 80 unterschiedlichen Substanzen.

Herkunft
Der Pfirsichbaum stammt aus China; er wanderte dann nach Japan und Persien, wo Alexander der Große ihn entdeckte und nach Griechenland mitbrachte (und daher der lateinische Name Prunus persica). In “La Serreta”, einem kleinen Ort zwischen den Dörfern Abarán und Cieza in der südostspanischen Provinz Murcia, wurden Pflanzenreste von Kiefern sowie Pflaumen- und Aprikosenkernen aus dem 3. Jahrhundert vor Christus  gefunden. Das ist der erste Hinweis auf die Kultivierung dieser beiden Obstarten in diesem Gebiet. Zu allen Zeiten wurde der Pfirsich geschätzt und dazu genutzt, köstliche Desserts zu bereiten. In der Zeit  Ludwigs des XIV. hat La Quintinie fantastische Sorten hervorgebracht. Mit Pfirsichen wurden sehr  raffinierte Nachtische zubereitet: Bourdaloue, Cardinal, Condé, Teig- und flambierte Speisen, Kaiserschmarrn etc.
Der Pfirsich wird hauptsächlich in den mediterranen Ländern angebaut. Der europäische Garten für diesen Obstbaum ist Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland. Pfirsiche werden auch in den Vereinigten Staaten, in Südamerika, Australien, Südafrika und China angebaut. Die Anbausaison in Europa startet in Spanien etwa Ende April und dauert bis Mitte Oktober. Von Juni bis September ergänzen Italien, Frankreich  und Griechenland die spanische Produktion. In den Wintermonaten und bis März wird Europa mit Pfirsichen aus Südafrika, Argentinien und Chile beliefert.

Eigenschaften
Pfirsiche bestehen zu 87% aus Wasser sowie Proteinen und Fetten. Sie enthalten zahlreiche Vitamine wie B3, B5 and E; sie enthalten auch 12% der täglich empfohlenen Menge an Vitamin C und 50% von Vitamin A (Karotin) pro Frucht. Sie sind reich an verschiedenen Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium und an vielen Spurenelementen wie Mangan, Kupfer, Zink als auch Jod und Selen.
Schließlich haben Pfirsiche einen positiven Einfluß auf die Entwässerung des Körpers.

Empfehlungen zur Lagerung und zum Verzehr
Der Pfirsich ist eine klimakterische Frucht, die nach der Ernte ausreift. Daher empfehlen wir, die Frucht im Kühlschrank zu lagern und bei Raumtemperatur zu verzehren. Dies ist sehr wichtig, da der Verbraucher entscheiden kann, wie er seine Frucht essen möchte, sei es eher fest und  knackig oder weich und saftig. Indem Sie die Frucht eine Zeitlang bei Raumtemperatur belassen (bis sie sich etwas weich anfühlt, wenn man Druck mit der Hand ausübt), können Sie die bevorzugte Reife erzielen. Pfirsiche werden normalerweise frisch gegessen, obwohl sie auch in Fruchtsalat, Kompott, Marmeladen und Sangria (typischerweise in Spanien) benutzt werden. Neuerdings werden  sie zur Herstellung eines Getränks namens ”Erfrischender Pfirsich” verwendet; dabei wird der Pfirsich in Stücke geschnitten und in ein Glas, gefüllt mit Champagner gegeben.
 
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